Lassen Sie sich vom Winter nicht kalt erwischen!

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Lassen Sie sich vom Winter nicht kalt erwischen!

Von O(ktober) bis O(stern) – das ist die Faustregel beim Räderwechsel. Und weil gerade jetzt Hochsaison beim Reifenwechsel ist, haben wir hier Informationen sowie Tipps zum Thema Reifen für Sie zusammengestellt.

Gibt es in Deutschland eine Winterreifenpflicht?

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt hierzulande eine situative Winterreifenpflicht vor. Diese ist nicht an einen bestimmten Zeitraum geknüpft, sondern abhängig von den vorherrschenden Wetterverhältnissen. Das heißt, in Deutschland sind Winterreifen dann Pflicht, wenn die Straßenverhältnisse danach verlangen – also bei Glatteis, Schneeglätte oder -matsch sowie Eis- und Reifglätte. Die oben genannte Faustregel ist also nur ein grober Anhaltspunkt für den Zeitpunkt des Reifenwechsels.

Übrigens ist die situative Winterreifenpflicht nur dann erfüllt, wenn das Fahrzeug komplett mit Winterreifen ausgestattet ist.

Zu beachten gilt, dass die Regelung für Winterreifen in anderen Ländern abweichen kann. Sollte also eine Reise in ein anderes Land geplant sein, informieren Sie sich bestenfalls vorab über die Regelungen dort. Andersherum gilt die situative Winterreifenpflicht in Deutschland auch für Fahrzeuge mit ausländischer Zulassung.

Droht ein Bußgeld, wenn die Winterreifenpflicht nicht erfüllt ist?

Ja, bei einem einfachen Verstoß müssen 60 Euro Strafe bezahlt werden. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Bei Behinderung Dritter werden 80 Euro verlangt. Übrigens haftet auch der Halter des Fahrzeugs mit 75 Euro und einem Punkt in Flensburg!

Was passiert im Falle eines Unfalls mit Sommerreifen?

Sollten Sie bei oben beschriebenen Witterungsverhältnissen einen Unfall mit Sommerreifen haben, werden die Leistungen der Autoversicherung für diesen Fall erheblich gekürzt. Außerdem kann ein solcher Unfall auch Auswirkungen auf die Haftpflichtversicherung haben.

Woran sind Winterreifen zu erkennen?

Winterreifen haben ein sogenanntes Alpine-Symbol, ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke. Diese Reifen sind für den Straßenverkehr im Winter zugelassen. Außerdem dürfen noch bis 30. September 2024 Reifen mit einer M+S-Kennzeichnung, die bis 31. Dezember 2017 produziert worden sind, als Winterreifen gefahren werden. Auch Ganzjahresreifen, die diese Kennzeichnung oder das Alpine-Symbol aufweisen, dürfen im Winter gefahren werden.

Kann ich im Sommer mit Winterreifen fahren?

Verboten ist es nicht, im Sommer mit Winterreifen zu fahren. Es ist allerdings nicht empfehlenswert! Ein Winterreifen kann die Eigenschaften eines Sommerreifens nicht erfüllen, v.a. der Bremsweg auf regennasser Fahrbahn verlängert sich mit Winterreifen im Sommer. Sie sollten also nicht aus Gründen der Sparsamkeit Ihre eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer gefährden. Mehr Infos dazu finden Sie hier: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/reifen/sicherheit/winterreifen-sommer/

Worauf sollte bei Winterreifen noch geachtet werden?

Das Profil des Winterreifens muss mindestens 1,6mm tief sein. Auch Sicherheitsgründen wird allerdings eine Mindestprofiltiefe von 4mm empfohlen. Außerdem ist das Alter des Reifens entscheidend. Sollte dieser bereits sechs Jahre oder älter sein, sollte ein Austausch vorgenommen werden, da nach Ablauf dieses Zeitraums die Gummimischung des Reifens zu hart ist und dieser somit nicht mehr den richtigen Grip auf dem Asphalt hat.

Sollten Sie im Winter eine Reifenpanne haben und Ihr Ersatzrad ein Sommerreifen sein, dürfen Sie das Rad wechseln und Ihre Fahrt vorsichtig vorsetzen. Der Sommerreifen sollte allerdings so schnell wie möglich durch einen Winterreifen ausgetauscht werden.

Wie sieht es mit der Einlagerung aus?

Vor der Einlagerung sollten die Reifen gesäubert und gekennzeichnet werden. Dazu die Position der Räder am Fahrzeug auf den Reifen vermerken (z.B. VL für vorne links). Beim nächsten Wechsel sollten die Räder von Vorder- und Hinterachse getauscht werden. Daher hilft die Kennzeichnung bei der Positionsbestimmung des nächsten Wechsels.

Wenn Sie Ihre Reifen selbst einlagern, sollten diese kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Kompletträder werden am besten waagrecht, z.B. auf einem Felgenbaum, Reifen ohne Felgen senkrecht gelagert.

Wer zuhause keinen Platz für seine Reifen hat, kann diese natürlich auch einlagern lassen.

Quelle: ADAC Deutschland


Das Seubert Autocenter bietet Ihnen hierfür das Komplettpaket „Reifenwechsel und Einlagerung“ für 39,80 € an.

Zum Angebot


ŠKODA in Straubing

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*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen bzw. im Internet unter www.dat.de/co2/ unentgeltlich erhältlich ist.
Ab dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das derzeitige Prüfverfahren, ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.